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Veröffentlicht am 08.11.2015 von Sabine Müller

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Wiesenstifte Malen-Party

Unglaublich aber wahr! Im August feierten 40 junge Leute eine Goa-Party auf einer Wiese. Doch das ging dem Landwirt, dem der Grund gehört, gewaltig gegen den Strich, denn die 40 feierten dort unerlaubt. Kurzerhand beendete er die Party mit einer Gülledusche auf die jungen Leute, nachdem er versuchte, die unerlaubte Party mit Gesprächen zu beenden.

Was war los auf der Goa Party?

Auf einer Wiese bei Hoort im Kreis Ludwigslust-Parchim veranstalteten 40 Teilnehmer eine Goa-Party und das, ohne vorher, um Erlaubnis zu fragen. Der 61 jährige Landwirt, dem die Wiese gehörte griff zur Selbstjustiz, als die Teilnehmer der Goa Party auch nach mehrfacher Aufforderung seinen Grund nicht verliessen und brachte Gülle aus.

Die Zelte und die Autos der Party Gäste sind mit dem stinkenden Mist bespritzt worden und daher haben sie bei der Polizei gegen den Landwirt Anzeige erstattet wegen Sachbeschädigung.

Goa Partys sind was Besonderes

Die Goa Party fand unter dem Motto „Wiesenstifte malen“ statt. Gestartet war sie an einem Samstagabend auf der Wiese des Landwirts in der Naehe der Autobahn 24. Die Teilnehmer waren aus dem gesamten Bundesgebiet angereist wobei die meisten aus Berlin und Hamburg stammten. Die Teilnehmer wurden von aufgestellten Schildern zur illegalen Partywiese geführt worden, wo 9 DJ’s bis Sonntag Mittag dann Goa Musik spielen sollten.

Die Musik die auf den Goa Partys gespielt wird, ist elektronisch-psychedelisch und führt zurück auf den indischen Bundesstaat Goa. Die Dekoration dieser Veranstaltungen sind zumeist fluoreszierende Farben und auch Märchenfiguren wie Waldgeister oder Elfen. Aber eben das ging dem Landwirt auf die Nerven und so gewaltig, dass er zu dem stinkenden Mittel Gülle griff. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 5000 Euro!

Facebook: Wiesenstifte Malen-Party

Die Gäste der Party Wiesenstifte malen waren sich auf der Facebook Präsenz dann alle einig: diese Aktion stinkt wahrlich zum Himmel. Ein Nutzer beklagte sich, dass es eine Sauerei wäre und ein anderer meinte, dass die Party ein voller Erfolg gewesen wäre, wenn der 61 jährige Landwirt nicht mit seinem Guellewagen angekommen, wäre und die Party zur Stinkeparty gemacht hätte.

Die Staatsanwaltschaft stellt klar fest, die Party durfte nicht illegal auf der Wiese gefeiert werden, allerdings hätte der Landwirt die Polizei rufen müssen und nicht das „Faustrecht“ ausüben dürfen. Ob der Landwirt den verursachten Schaden zahlen muss steht noch nicht fest.

Bildquelle: Sina Sanders  Fotolia.com

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